Säule 3DSGVOTISAXBSI-GRUNDSCHUTZNIS2

Datenklassifizierung

Praxis-Szenario

Ein Praktikant teilt eine interne Preisliste auf LinkedIn, weil sie nicht als vertraulich gekennzeichnet war. Ein Wettbewerber nutzt die Information, um gezielt Kunden abzuwerben. Ohne Datenklassifizierung wissen Mitarbeiter nicht, welche Informationen wie geschützt werden müssen. Jedes Unternehmen hat Daten in verschiedenen Schutzstufen — aber nur wenige machen das transparent.

Rechtsfundament

DSGVODSGVO Art. 9, Art. 30

Klassifizierung personenbezogener Daten nach Risiko und Schutzbedarf

TISAXTISAX AL 8.1

Klassifizierung und Schutz von Informationswerten

BSI IT-GrundschutzBSI CON.1

Schutzbedarfsfeststellung und Klassifizierung von Informationen

Lösung & Umsetzung

1. Vier Schutzstufen definieren: Öffentlich, Intern, Vertraulich, Streng vertraulich 2. Label-System einführen (Fußzeile in Dokumenten, E-Mail-Tags) 3. Pro Stufe: Wer darf zugreifen? Wie wird gespeichert? Wie wird geteilt? 4. Bestehende Daten klassifizieren (Abteilungsleiter einbinden) 5. Neue Dokumente: Klassifizierung wird Pflichtfeld

Ihr Mehrwert

Datenklassifizierung verhindert versehentliche Datenlecks und ermöglicht gezielte Schutzmaßnahmen. Reduziert den Aufwand für Datenschutz um 30%, weil nicht alles mit höchster Stufe geschützt werden muss.

Nächster Schritt

Erstellen Sie Ihr Klassifizierungsschema mit unserem Template. Starten Sie mit den drei wichtigsten Abteilungen.

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